Vergebungsgebet

Vergebung ist keine Option

Die Bibel sagt uns eindeutig, dass wir vergeben müssen – und auch, welche Folgen es hat, wenn wir es nicht tun. Vergebung ist keine Empfehlung, sondern ein geistliches Prinzip des Reich Gottes. Gott ruft uns dazu auf zu vergeben, weil wir selbst Vergebung empfangen haben. Gleichzeitig zeigt sein Wort auch klar, welche Folgen es hat, wenn wir festhalten und nicht loslassen.

Matthäus 6,14–15
„Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“

Jesus zeigt uns hier: Vergebung öffnet den Raum für Gottes Vergebung in unserem eigenen Leben.

Markus 11,25
„Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergebe.“

Unvergebenheit blockiert nicht nur Beziehungen zu Menschen, sondern wirkt sich auch auf unser geistliches Leben und unser Gebet aus.

Matthäus 18,34–35
„Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war. So wird auch mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergebt.“

Jesus macht deutlich, dass Unvergebenheit eine geistliche Last und innere Qual mit sich bringt. Was wir nicht loslassen, bindet uns.

Es zeigt sich auch in unserem Äußeren früher oder später. Bitterkeit, Wut, etc fühlt sich nicht nur schlecht an sondern sieht auch absolut nicht schön an uns aus.

Vergebung bedeutet nicht, dass das was passiert ist richtig war. Vergebung bedeutet, dass du dich entscheidest, frei zu werden. Es ist eine Entscheidung des Glaubens und nicht zuerst ein Gefühl.

Deshalb dürfen wir es uns zur absoluten Gewohnheit machen, dass wir sofort vergeben, sobald uns jemand angelogen hat oder wir auf irgendeine Weise verletzt worden sind. Es geht dabei auch wirklich nicht darum, es direkt zu fühlen, sondern um die Entscheidung, denn Vergebung ist eine Entscheidung und kein Gefühl (Kolosser 3,13).

Später wirst du es natürlich sehen und auch fühlen, dass du vergeben hast – dass sich dein Magen nicht mehr umdreht, wenn du den Namen hörst, oder du nicht mehr wütend wirst. Du wirst auch merken, wie Wut, Ärger, Hilflosigkeit und Bitterkeit von dir loslassen, weil du nicht mehr an den Dingen, Situationen oder Menschen festhältst, die dir wehgetan haben (Epheser 4,31–32).

Mach es zu deiner Priorität, dass Vergebung zu deiner neuen Lieblingsgewohnheit wird. Und denk immer daran: Er hat dir zuerst vergeben (1. Johannes 4,19; Epheser 4,32).

Denn Jesus sagt: „Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben.“ (Matthäus 6,14–15)

GEBET

__________, ich vergebe dir.
Ich vergebe dir, dass du mich verraten hast.
Ich vergebe dir, dass du über mich gelogen hast.
Ich vergebe dir, dass du mich angelogen hast.
Ich vergebe dir, dass du mich falsch beschuldigt hast.
Ich vergebe dir, dass du mich verlassen hast.
Ich vergebe dir, dass du mich aufgegeben hast.
Ich vergebe dir, dass du mich zurückgewiesen hast.
Ich vergebe dir, dass du jemand anderen gewählt hast.
Ich vergebe dir, dass du mich verletzt hast.
Ich vergebe dir, dass du mich manipuliert hast.
__________ (schreibe auf, was du sonst noch vergibst).

Gott, als eine Entscheidung meines Willens wähle ich, __________ in die Freiheit meiner Vergebung freizulassen.
Ich segne ___________ und lasse ihn/sie los.

Vater, ich bitte dich, diese Zeit mit __________ durch das Blut Jesu Christi zu reinigen. Lass das Blut wie ein Reinigungsmittel sein und mich so gründlich reinigen, dass keine Rückstände dieser Zeit in meinem Leben bleiben. Vater, lass es sein, als wäre es nie geschehen.

Lösche alle Erinnerungen an __________ und an diese Zeit aus meinem Gedächtnis. Ich rufe auch alle Erinnerungen von_________ aus meinem Verstand und meinen Gehirnzellen heraus, aus den Kammern meines Herzens und sogar aus meinem „zweiten Gehirn“, meinem Verdauungssystem.

GOTT, LASS ES SO SEIN, ALS WÄRE ES NIE GESCHEHEN! Danke!
Im Namen Jesu. Amen.


Hinweis

Es kann sein, dass du dieses Gebet mehrmals am Tag für mehrere Tag beten musst, bevor du wirklich anfängst, es zu glauben aber das bedeutet nicht, dass du nicht vergeben hast. Vergebung ist kein Gefühl. Deshalb kreuzigen wir unser Fleisch. Unser Fleisch fühlt sehr viel und hat oft unser Leben mit Gott bestimmt, doch wir leben durch den Geist und nicht durch das Fleisch.

Vergebung ist eine Entscheidung. In dem Moment, in dem du dieses Gebet gebetet hast, hast du vergeben.

Es ist ein bisschen wie nach einer Operation: Man hat vielleicht alles entfernt und findet keine Spur mehr von dem, was den Schmerz verursacht hat — die Operation war ein Erfolg — aber in der Heilungsphase kann der Schmerz trotzdem noch spürbar sein.

Möge unser Gott dir die Stärke und Sein Herz geben zu vergeben und möge Er dein Herz und dich heilen. Im Namen Jesu, Amen.

Dieses Gebet ist aus dem Englischen übersetzt. Quelle ist das Buch The Year of The Bride von Tiphani Montgomery.

Bibelstellen über Vergebung

Matthäus 6,14–15
„Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Matthäus 18,34–35
„Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war. So wird auch mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergebt.“

Markus 11,25
„Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergebe.“

Kolosser 3,13
„Ertragt einander und vergebt einander, wenn jemand Klage gegen den anderen hat; wie auch der Christus euch vergeben hat, so auch ihr.“

Epheser 4,31–32
„Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit. Seid aber zueinander gütig, barmherzig und vergebt einander, so wie auch Gott in Christus euch vergeben hat.“

Lukas 6,37
„Und richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet; verurteilt nicht, so werdet ihr nicht verurteilt; vergebt, so wird euch vergeben werden.“

Wahrheit statt Wischiwaschi, Jesus statt Lüge.

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